Kabinenreport 03 | Saison 2016/17

Etwas mehr als ein Viertel der neuen Saison ist rum, der Deutschland Cup gespielt und die Teams nach der Pause zurück auf dem Eis!

Alle arbeiten daran und freuen sich um am Wochenende wieder anzugreifen. Ich persönlich freue mich auch auf die anstehenden Spiele.

Der Adler, der Wild Wing und der Kellner

Mit der Familie habe ich ein paar frei Tage genossen, den Akku aufgeladen und gut gegessen. Das Essen im Hotel war einfach zu gut. Wenn da nicht der Nachbartisch gewesen wäre. Da sitzt doch tatsächlich der Geschäftsführer der Schwenninger Wild Wings neben uns. Eigentlich ein Grund, als Adler Spieler, den Kellner nach einem neuen Tisch zu fragen! Wir hatten aber tolle Gespräche über das anstehende Winter Game, die beiden bisher gespielten Derbys und unsere Kinder. Die waren nämlich unzertrennlich. Obwohl ich mit den Worten: „du bist der Feind“ begrüsst wurde. Am Ende hatten wir uns alle lieb und vor allem – eine super Zeit. Spätestens im Januar in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena sehen wir und unser Kinder sich wieder.

Der Schläger und seine vielen Besitzer

Bei uns im Team gab es in den letzten Wochen auch wieder viel zu lachen. Viele Jungs probieren gerne mal die Schläger von anderen aus. Dabei kann es dann auf der Grund der Namen, die ab Werk aufgedruckt werden, zu Verwechslungen kommen. Zeitgleich gab es auch bei einem Hersteller Verzögerung bei der Lieferung, deshalb mussten noch ein paar mehr Spieler Schläger bei anderen ausleihen. Also sah es vor ein paar Wochen so aus, dass Andrew Joudrey Schläger von mir genommen hatte und Niki Goc welche von Marcus Kink. Bei Marcel Goc steht dazu noch immer die #57 aus seiner NHL Zeit aufgedruckt auf dem Schläger. Wenn du jetzt also kurz vor einem Spiel die Schläger durchgeschaut hast, ob alle anwesend sind, standen da 6x Ullmann, allerdings drei davon mit einer dicken #11 darauf. Auch 7x Kink, allerdings in unterschiedlichen Längen und ebenfalls sechs Schläger mit der Nummer 57. Ein schrecklicher Gedanke für den Betreuen, wenn während dem Spiel ein Schläger bricht und er schnell reagieren muss, um einen neuen über die Bande zu reichen.

Im Bus bei uns wird auf höchstem Niveau das Allgemeinwissen abgefragt. Sinan Akdag spielt regelmäßig „Wer wird Millionär“ während unserer Touren. Allerdings immer sehr leise und ohne dem „Team Kollegen Joker“. Das eine Mal hat er nicht mitbekommen, dass unser Kapitän Marcus Kink hinter ihm stand. Er war gerade bei der 50€ Frage. Diese lautete: DUMBO IST EIN……. ??? A: Elefant B: ……

Sinan war sich sicher, musste nicht weiterlesen und loggte sofort ein. Umso überraschter war er, als die Antwort falsch war!

B: BÄR. War nicht korrekt.

Kinki, der mitgelesen hatte, konnte nicht mehr in sich halten und musste sofort laut los lachen. Für die kommenden Tage hatte Sinan bei uns den Spitznamen „Dumbo, der Bär“. Ein Glück, dass er so viel Humor hat und über sich selbst lachen kann.

In diesem Sinne wünsche euch ganz viel Spass bei den anstehenden Spielen und den richtigen Sitznachbarn dazu!

Euer Ulle

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