Warum ich mir überlege einen Blog zu schreiben? Ich fand euer Feedback auf die Kabinenreporte und auf die Cable Guys immer super. Das hat mich riesig gefreut. Und da es noch mehr zu berichten gibt als Storys aus der Kabine, dem Bus und um das Team, will ich euch hier noch mehr teilhaben lassen. Manchmal erlaubt es auch einfach die Situation nicht, dass ein Kabinenreport geschrieben werden kann. 

Ich habe mir auch lange überlegt, was thematisiert werden kann. Natürlich freue ich mich auch über viele Kommentare und Anregungen von euch. Was wollt ihr den gern lesen? Schreibt mir das einfach unten in die Kommentare! 🙂

Heute will ich mal darüber berichten, wie es so ist, ein Eishockey Papa zu sein. Deshalb bin ich auf den Hashtag #papatwenty47 gekommen.

Meine beiden Kids haben oft coole Anregungen und Ideen. Sie sind auch ab und zu bei Veranstaltungen und Events in der SAP ARENA dabei. Egal ob wir bei einem Handballspiel oder Konzert sind, oder einem Eishockeyturnier in der Nebenhalle, sie wollen danach immer in die Kabine. Das hat sich einfach so eingeprägt und ist selbstverständlich geworden. Da ist es nicht immer so einfach zu erklären, dass das manchmal nicht geht.

„Papa, wir wollen jetzt zu den Handballern in die Kabine.“

„Papa, dürfen wir zu den Maskottchen gehen.“

Und auch warum da denn überhaupt manchmal Veranstaltungen sind, obwohl der Papa doch gerade mit im Auto sitzt. Da stimmt doch dann etwas nicht. 

Lennox will nicht Ulle heißen

Anfangs hat Lennox sich auch zu seinem eigenen Eishockey Laufschultraining bei mir in der Profikabine umgezogen. Einfach aus dem Grund, weil es für ihn bekanntes Terrain war und auch ich ihm beim anlegen der Ausrüstung helfen konnte. Als er dann etwas älter wurde, war er soweit, sich auch in der Kinderkabine selbst umzuziehen. Das war dann erstmal ein kleiner Schock für den großen Mann. Die Dusche war viel kleiner, die Bänke nicht so bequem und es gab auch keinen Kühlschrank und Obstkorb für die Verpflegung nach dem Training. Aber mittlerweile geht er super gern in „seine“ Kabine, weil er dort viel mehr Blödsinn machen darf und es mit den Jungs natürlich viel lustiger ist. Von Anfang an wurde er von seinen Mitspielern ULLE gerufen. Auch auf dem Schulhof hatte er ziemlich schnell diesen Spitznamen. Das hat ihm aber überhaupt nicht gefallen. Er hat immer zu mir gesagt: „Papa, du bist der Ulle. Ich bin der Lennox.“ Das hat er dann auch allen seinen Freunden gesagt. Mittlerweile hat sich das erledigt, alle sagen Lenni oder einfach Lennox zu ihm. Aber es lag ja irgendwo nahe, dass das passiert. Ich musste auf jeden fall darüber lachen.

Der Geburtstag als Nummer auf dem Trikot

Als wir kurz davor waren, dass unsere Lina das Licht der Welt erblickt, hatten wir eine Untersuchung beim Arzt. Alle Werte waren super, die Kleine wohlauf – leider lag sie nicht vernünftig. Deshalb wurde uns zum Kaiserschnitt geraten. Soweit so gut. Bei der Terminierung haben wir zwei Vorschläge bekommen. Einmal den 04. Juli und dann noch den 11. Juli. Wir haben uns kurz angeschaut, gelacht und sofort beide synchron den 4.7. genannt. Das passt wie die Faust aufs Auge. 4.7 für die 47. Bei meinem Freund Seidi in München ist das übrigens auch so passiert. Sein Sohn Ted ist am 3.6. zur Welt gekommen. Manchmal passieren einfach die schönsten Dinge an dem dazu passenden Datum. Einfach Top!

Lieber Gruss,
Ulle 

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