Meine Entscheidungsfindung im Sommer habe ich mir nicht einfach gemacht. Der Entschluss, in der DEL zu bleiben, stand allerdings außer Frage!

Ich hatte einige Anfragen aus der Liga, auch welche aus der DEL2.
Natürlich habe ich mich zuerst mit meiner Familie zusammen gesetzt um alles zu besprechen. Für uns war es sehr wichtig, dass wir eine Lösung finden, mit der alle glücklich sind. Klar war nämlich von Anfang nur, dass meine Frau und die beiden Kinder in Mannheim bleiben werden.

Mein Sohn Lennox ist mittlerweile in der vierten Klasse und Lina in der Vorschule. Eine Veränderung für mich ist eine große Herausforderung, für meine Kids wäre das aber eine Hürde geworden, die ich ihnen nicht zumuten wollte. Ein Schulwechsel kurz vor der weiterführenden Schule kam für uns, genauso wie ein Kindergartenwechsel, nicht in Frage.

Es gab dann Tage, an denen täglich das Telefon 4-5x klingelte. Es riefen Trainer und Manager an. Es riefen ehemalige Kollegen an, die für das “neue” Team spielten und mir dieses schmackhaft machen wollten. Es war eine interessante Phase, aber auch eine anstrengende. Ich selbst wollte auch sehr bald Klarheit haben, damit ich, zumindest gedanklich, schon mal planen und mich vorbereiten kann.

Wir konnten vieles geheim halten vor Lennox, aber leider nicht alles. Also haben wir ihn in einige Entscheidungen mit eingebunden. Dadurch, dass er selbst Eishockey spielt und bereits einige Turniere absolviert hat, war ihm das ein- oder andere Eisstadion in der Republik bereits bekannt. Das war sehr wichtig für ihn. Aber das allerwichtigste war ihm meine Rückennummer! Es musste weiterhin die 47 sein, sonst würde ein Wechsel für ihn nicht in Frage kommen.

Team-Logo, Team-Name, Stadt oder auch die Vereinsfarben für die Zukunft waren in seinen Augen also absolut Zweitrangig 🤣

Eines morgens war es dann soweit.

Wir hatten noch zwei Mannschaften in der engen Auswahl. Allen anderen hatte ich bereits persönlich abgesagt.

Mit der Entscheidung für AUGSBURG bin ich mehr als glücklich.

Wir sind sehr herzlich aufgenommen worden. In den paar Tagen, die wir im Sommer dort verbrachten, haben wir die Stadt ein bisschen kennengelernt und die Kabine genau unter die Lupe genommen. Das Curt-Frenzel-Stadion kannte ich ja bisher nur aus der Sicht der Gästekabine.

Zur Orientierung habe ich mir direkt einen Stadtführer gekauft 🧐

Auch meine neue Wohnung hat mir auf anhieb gut gefallen. Nur das die Kinderzimmer oft leer und es zu ruhig war, daran musste ich mich erst noch gewöhnen.
Damit aber alles sehr stimmig wirkt und ich mich noch schneller integriere, habe ich mir direkt ein paar neue Sachen in Grün gekauft.
Meine Kinder haben sich am ersten Tag direkt einen Panther Schlafanzug aus dem FanShop mitgenommen. Somit wurden Lennox & Lina mit dem Panther und dem Maskottchen Datschi auf Anhieb Freunde 😍

Wir sind von Anfang an sehr viel gependelt. Oft mit dem Auto, aber auch mit dem Zug. Das hat bisher immer ohne Probleme funktioniert und wir schaffen es, dass wir uns 2-3 Tage pro Woche sehen. Das ist echt klasse! Denn all zu lange ohne die Familie würde es nicht funktionieren.
Im August war es noch etwas kompliziert, da wir durch das viele Training und unsere Reise nach Südtirol viel eingebunden waren. Aber spätestens seit dem Saisonstart läuft es sehr gut. Nur bei der Rückgabe des Fahrzeuges werde ich mir noch was gutes einfallen lassen müssen, wie ich den Kilometerstand erkläre 🤣🙈

Und dass wir sportlich auch sehr gut gestartet sind, macht alles natürlich noch viel besser und noch schöner in AUX 👍🏼

So darf es weitergehen…

 

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