Unsere erste Saisonhälfte verlief sportlich überragend.

Wir waren zwischenzeitlich auf dem zweiten Tabellenplatz. Nach einem etwas holprigen Start sind wir immer besser geworden und haben regelmäßig gepunktet. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist spitze. Wir hatten also jede Menge Spaß auf und neben dem Eis.

Ob Training oder Spiel – wir sind alle gerne ins Stadion gekommen.

Aber der Weg dorthin war für mich nicht immer einfach. Da man am Curt-Frenzel-Stadion nicht kostenlos parken kann, wurde das für mich eine Herausforderung.
Ich bin der Typ: „Ich komme immer auf die letzte Sekunde“!!!

Und somit hatte ich jeden morgen etwas Zeitdruck und manchmal auch Schweißperlen auf der Stirn, weil ich nicht zu spät in die Kabine kommen durfte. Das hätte mich natürlich ein paar Euro Strafe gekostet.

Somit hatte ich täglich den Kampf gegen die Uhr UND die Politesse! Und die sind in Augsburg definitiv mit den Turnschuhen unterwegs, wenn ihr versteht, wie ich das meine. Wenn ich die Parkscheibe gestellt hatte und nur zehn Minuten zu spät am Wagen war, um diese weiterzudrehen 🤫 hatte ich schon einen Strafzettel am Scheibenwischer hängen!

Jeden morgen habe ich es aufs neue versucht. Allerdings auch oft verloren. Nach 2-3 Wochen war ich es leid und habe meinen Wecker zwanzig Minuten früher gestellt um, wie auch einige andere Mitspieler, auf dem öffentlichen P+R Parkplatz zu parken.
Die restlichen 500m zum Stadion habe ich dann zu Fuß zurück gelegt.

Nach dem Training geht’s meistens mit der Straßenbahn drei Stationen in die City. Dort esse ich regelmäßig auf dem Stadtmarkt, wo es sehr viel Auswahl mit abwechselnden Gerichten gibt.

Nach meiner Mahlzeit habe ich mich Anfang der Saison dann zu Fuß auf Entdeckungsreise durch Augsburg gemacht. Ich habe mir alles angeschaut. Die Fuggerei, den Dom und die anderen Kirchen, den golden Saal, die Altstadt und die Stadtmauer. Innerhalb des Teams bin ich schnell als Tourist bezeichnet worden.

Ich bin aber froh, viele schöne Seiten von AUX entdeckt zu haben und all meinen Besuchern neben dem Eisstadion auch die anderen Vorzüge von meiner neuen Eishockeyheimat zeigen zu können!

Alle Strafzettel sind natürlich mittlerweile überwiesen und an meine neue Aufwachzeit habe ich mich auch gewöhnt.

Für den Winter habe ich mir Mütze, Schal und Handschuhe auf den Beifahrersitz neben meinen Stadtführer gelegt. Somit bin ich bestens vorbereitet und gewappnet, für alles was so abseits der Eisfläche auf mich zukommt.

Ein weiteres Highlight, das wir natürlich sofort ausprobiert haben, ist die Freifläche neben dem Stadion. Dort unter freiem Himmel Schlittschuh zu laufen, macht besonders großen Spaß. Statt meiner Ausrüstung trage ich dann nur eine Sonnenbrille und wir strahlen mit der Sonne um die Wette. Das ist sehr zu empfehlen!

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